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Sonntag, 10. April 2016

Eigene Projekte verwirklichen und Deadlines einhalten

Wer kennt das nicht? Man hat so viele Ideen für Projekte im Kopf, aber keine davon umgesetzt. Man setzt sich immer wieder Deadlines, die man dann sowieso missachtet und so zieht sich das Projekt immer weiter hin, bis man irgendwann zu dem Entschluss kommt, dass man es eh niemals zu Ende bringen wird. Dabei ist das wirklich schade und ich möchte euch hier erzählen, wie ich meine Sachen – egal ob Auftrag oder eigenes Projekt – immer anpacke.

Deadline setzen
Je nachdem, wie groß das Projekt ist und wie viel Aufwand ich in etwa benötige, setze ich mir eine realistische Deadline, bei der ich denke, dass ich sie bequem einhalten kann bzw. es schaffe, das Projekt sogar vor diesem Datum zu Ende zu bringen. Das Datum muss dann natürlich ernst genommen werden ;>

Für ein Projekt entscheiden
Am Anfang würde ich mich für ein nicht ganz so zeitaufwendiges Projekt entscheiden und für Etwas, was man hinterher verwerten kann, wie z.B. ein kleines Kartenspiel, eine kleine Motivserie für Tassen, ein Fanzine etc. Wenn ihr eure Arbeit dann hinterher sinnvoll verwenden könnt, seid ihr bestimmt doppelt motiviert! Vielleicht hat euch dieses Projekt dann auch so viel Spaß gemacht, dass ihr direkt Lust habt, euch auf etwas Anderes zu stürzen und ihr könnt so den Aufwand Schritt für Schritt erhöhen. Gerade die Leute, die noch nie mehrere Arbeiten zu einem Thema angefertigt haben, müssen diese Geduld und Ausdauer bestimmt erst (kennenl)ernen. Es kann bei langatmigen Projekten nämlich passieren, dass man die Lust daran verliert.

An dem Projekt arbeiten
Wenn man sich also nun für ein Projekt entschieden und eine Deadline gesetzt hat, dann sollte man vorallem anfangen, an der Sache zu arbeiten. Denkt daran, dass auch kleine Schritte zum Erfolg führen können. Bei mir heißt es zum Beispiel, dass die Skizze schon die halbe Miete ist, also setze ich mir am Anfang meiner Arbeit zuerst das Ziel in dem oder dem Zeitraum eine bzw. mehrere Skizzen anzufertigen. Wichtig ist auch, dass man sich belohnt. Ich ziehe sogar schon ganz alltägliche Dinge hinzu, wie etwa: Erst essen, wenn die Skizze geschafft ist oder das Spiel spielen, wenn mindestens 50% des Projektes abgeschlossen ist etc. - dadurch ziehe ich das Projekt (oder besser: Das Arbeiten an Illustrationen, Auftragsarbeiten usw.) auch in meinen Tagesablauf hinein und es ensteht eine Regelmäßigkeit, die ich (und andere bestimmt auch) eben brauche.

Aufschieben vermeiden
Wenn man merkt, dass man anfängt aufzuschieben, hat man die Arbeitsschritte eventuell zu hoch angesetzt. Hier hilft es, sich in den Allerwertesten zu treten und zu sagen: „Okay, heute werde ich mindestens eine Skizze anfertigen!“ Seht auch wirklich zu, dass ihr da konsequent mit euch seid. Was mir auch immer wieder hilft, sind kleine Zeitpläne, die so aussehen, dass ich in diesem oder jenem Zeitraum z.B. die Hälfte der Arbeit gemacht habe.
Generell würde ich jedem dazu raten, Zeitpläne zu machen, damit nicht wieder alles auf den letzten Drücker erledigt wird. Irgendwann muss man schließlich lernen, seine Zeit sinnvoll einzuteilen, gerade auch, damit die Ergebnisse die beste Qualität haben und man eventuell noch Luft für Verbesserungen hat.

Ich wünsche euch in diesem Sinne viel Erfolg mit eurem Projekt und vorallem Durchhaltevermögen. Ihr schafft das schon ;>


Sonntag, 14. Februar 2016

Schönen Valentinstag euch allen!

Viele schweben heute hoffentlich auf Wolke 7, andere mögen den Valentinstag nicht. Ich gehören zur ersten Gruppe, denn ich mag den Valentinstag :)



Dieses Bild war eine Auftragsarbeit für Linda, die das Bild ihrer Mutter zum Geburtstag geschenkt hat. Zu sehen ist ihre niedliche Hündin auf einer Wolke und da ich das Motiv für diesen heutigen Tag passend fand, habe ich mit der Veröffentlichung etwas gewartet.

Allen Besuchern und Lesern des Blogs wünsche ich einen schönen Valentinstag <3

Freitag, 29. Januar 2016

Der Fuchs und die Stoffente

Anfang des Monats hat mich eine liebe Mail von der netten Studentin Maria C. erreicht, die mich gebeten hat, ihre superniedlichen Charaktere für eine kleine Aufmerksamkeit zu zeichnen. Dabei handelte es sich um einen Fuchs und eine Stoffente - da konnte ich natürlich nicht anders, als einwilligen! : D


Die Illustrationen sind alle im Kakaokartenformat angelegt und die Bilder zeigen wertvolle Schlüsselszenen aus dem Leben der beiden, zum Beispiel das erste Treffen, gemeinsam Beerenpflücken und der traurige Abschied am Bahnhof.




Es hat unheimlich viel Spaß gemacht, an dem Projekt mitzuarbeiten und diese wundervollen Charaktere umsetzen zu dürfen. Vielen lieben Dank!

Mittwoch, 20. Januar 2016

Illustrationen für "Prinzessin Elodie"

Aktuell habe ich viel um die Ohren, da ich an einigen spannenden Projekten arbeite, die nun auch schon fast abgeschlossen und bald vorzeigbar sind. Als kleinen Füller wollte ich euch hier  drei Illus für das Buch "Prinzessin Elodie" von Michelle Lenartz Machado vorstellen.









Ich habe mich sofort in die niedliche Geschichte (und vorallem die weiße Eule!) verliebt und es hat unheimlich viel Spaß gemacht, die Charaktere umzusetzen. Die Arbeiten sind auf A5 und mit Buntstiften und Tusche angefertigt. Es war außerdem eine tolle Bereicherung mit Michelle zusammenzuarbeiten, vielen Dank nochmal an dieser Stelle!

Samstag, 26. Dezember 2015

Frohe Festtage!



Ich hoffe sehr, ihr habt das Weihnachtsfest gut überstanden, seid bei euren Liebsten gewesen oder habt euch wenigstens reich beschenken lassen! Das Jahr 2016 steht regelrecht vor der Tür und ich wünsche allen meinen Freunden, Lesern und Kooperationspartnern einen guten Rutsch ins neue Jahr!

In den kommenden Tagen werde ich einen (eventuell sogar chronologischen) Jahresrückblick von mir bzw. meiner Werke erstellen. Kann aber schonmal jetzt verraten, dass dieses Jahr ein sehr gutes Jahr war!

Dienstag, 22. Dezember 2015

"Erfolg in Worten" - eine Motivationspräsi

Meine Klassenlehrerin ist auf mich zugekommen und hat mich gebeten, meine Arbeit(en) doch einmal der Klasse vorzustellen. Daraus ist dann eine kleine Präsentation entstanden, die zur Motivation beitragen soll und da es bestimmt auch ein paar mehr interessiert, ist diese hier schriftlich zusammengefasst.

Einleitung

Das, was ich euch jetzt erzählen werde, kann man eigentlich auf viele Bereiche anwenden. Mir ging es nicht nur um die (zukünftigen) Illustratoren in meinem Vortrag, sondern eher darum, so viele Menschen wie möglich anzusprechen. Daher ist das Nachfolgende eher allgemein gehalten, allerdings habe ich schon Bezug auf "Künstler" genommen. Wie im Titel zu entnehmen ist, ist das Ganze eine Präsentation, welche euch zeigen soll, erfolgreich auf etwas hinzuarbeiten - fangen wir an!

1. Positiv denken

Das Wichtigste! Wer sich und seine Werke ständig in Frage stellt, steht sich selbst im Weg und kann das, was er macht auch nicht sonderlich gut "verkaufen". Anstelle zu sagen: "Ich möchte das werden", sagt: "Ich werde das!". Glaubt an euch. Dazu noch ein nettes Beispiel, warum eine negative Einstellung keinen Sinn macht: Stellt euch vor, jemand hat eure Werke gesehen und ist total überzeugt/begeistert davon, möchte euch eventuell sogar beauftragen, aber ihr schmettert das Lob mit negativen Äußerungen ab. In diesem Moment fühlt sich euer Gegenüber vor den Kopf gestoßen, denn dann fragt er sich, warum ihr eure Werke ins Netz stellt oder überhaupt Aufträge annehmt ;> Außerdem werden negative Äußerungen auch gerne als "fishing for compliments" angesehen und ihr wollt ja eigentlich immer einen positiven Eindruck erwecken.Zu meinen Klassenkameraden gehört auch unbedingt gesagt, dass sie ja an der FOG aufgenommen worden sind - ihr könnt was!

ACHTUNG: Ich möchte unbedingt erwähnen, dass man trotz einer positiven Einstellung immernoch selbstkritisch sein sollte, bzw. Kritik annehmen muss.

2. Webseite einrichten

Der zweite Punkt ist, wenn man nun eine positive Einstellung und Einiges an Werken zu bieten hat, sich eine Webseite einzurichten. Das kann ein Blog sein, eine Seite auf Facebook, Deviantart, Twitter,Tumblr,Instagram etc. oder man bastelt sich eine eigene Homepage. In der Regel ist das Ganze kostenlos und fix eingerichtet (es sei denn, man macht sich wirklich eine eigene Seite, die man natürlich programmieren muss). Es ist wichtig eine Seite im Internet zu haben, weil man so ja erst irgendwie "gefunden" werden kann. Außerdem kann man auf diese Seite verweisen, wenn eine Bekannte von einem Bekannten auf euch zu kommt und eventuell einen Auftrag abgeben möchte, aber sich erst anschauen mag, "was ihr denn so malt."

3. Persönlichkeit einbringen

Auf solch' einer Seite solltet ihr auch unbedingt etwas Persönliches miteinbringen, was sich am Besten noch in euren Bildern wiederspiegelt.  Warum? Ganz einfach: In der Regel ist es so, dass die Menschen nur mit Menschen zusammenarbeiten möchten, die sie leiden können. Desweiteren kann die Persönlichkeit auch fix ein Markenzeichen werden. Bei mir braucht man gar nicht lange überlegen - Ich mag Schnecken, das weiß jeder, der mich und meine Arbeiten kennt! Um hier einmal das Zitat eines Klassenkameraden einzubringen, der meinte: "Man würde dich doch nicht nur beauftragen, weil du gerne Schnecken magst und zeichnest", womit er theoretisch natürlich Recht hat, aber praktisch das Ganze eben anders aussieht. Die Leute fragen sich irgendwann, was für eine Person hinter den Bildern steckt und wenn sie schon gleich mit einer interessanten Info, nämlich das ich Schnecken mag, gefüttert werden, bleibt das zuerst einmal hängen. Dann könnte ja einer dabei sein, der auch Muscheln sammelt und - zack-! entsteht  durch diese Gemeinsamkeit eine Beziehungsebene, die, wie ich oben schon sagte, wichtig ist. Überlegt euch also, was euch ausmacht und wenn ihr von irgendetwas ein Fan seid - bringt das gerne mit ein!

4. Werbung machen

Jetzt habt ihr eine positive Einstellung, eine eigene Internetseite, die auch persönlich gestaltet ist - nun geht es darum, diese Sache zu bewerben! Es gibt zig Methoden, aber ich gehe hier nur auf die ein, mit denen ich sehr gute Erfahrungen gemacht habe. Das wäre ganz am Anfang eine Visitenkarte. Ich sage das deswegen zuerst, weil ich jahrelang den Fehler gemacht habe, eine zu drucken und somit viele Momente verpasst habe, in der sie mir vielleicht weitergeholfen hätte. Es macht nämlich einen ganz schlechten Eindruck, wenn ihr jemanden trefft und dann nervös in euren Sachen rumkramt, nur um zu bemerken, dass ihr weder Papier noch Stift da habt. Auch hier wieder zwei Beispielsituationen, die zeigen, wie wichtig es ist eine Karte stets dabei zu haben: Beim ersten Mal traf ich jemanden im Bus, der ein Skizzenbuch aufschlug und als ich die Person darauf angesprochen habe und erwähnte, ich sei Kinderbuchillustratorin, war sie sehr interessiert und hat auch gleich eine Karte mitgekriegt. Der zweite Fall geschah in einem Schnellrestaurant, dort traf ich auf zwei junge Damen, mit denen ich auch ins Gespräch kam und die haben meine Visitenkarte auch gerne entgegen genommen. Man weiß nie, was das für Personen sind und vielleicht haben sie ja hilfreiche Beziehungen, die einem entweder Aufträge vermitteln oder aber anderswie weiterhelfen. Ein anderer Weg seine Seite publik zu machen ist das Teilen der Werke in Gruppen oder das Mitmischen in Foren.

5. Einfach machen

Ich meine das genauso, wie ich es sage. Macht einfach! Wenn ihr eine Idee habt, grübelt nicht so lange rum, ob ihr sie umsetzen könnt, sondern setzt euch direkt an die Umsetzung. Bei einigen Dingen muss man vorher im Internet recherchieren oder sich gewisse Dinge aneignen, vielleicht scheitert man tatsächlich an der Aufgabe, aber man hat es zumindest versucht und ist auf alle Fälle einige Erfahrungen reicher. Mit "einfach machen", meine ich natürlich auch, dass man Selbstinitiative ergreifen soll. Mehr dazu hier: Von nix kommt auch nix!


Nun sind wir am Ende angelangt und ich hoffe sehr, dass euch der Text angeregt hat. Ich wünsche euch ein gutes Gelingen bei allem, was ihr vorhabt!

Eure Karpav0li 


 

 

Dienstag, 8. Dezember 2015

Der Dinoklexx


Endlich haben die Dinoklexxe meines Vaters ihren Weg in ein Kinderbuch gefunden! Ihr wisst nicht, was ein Dinoklexx ist? Dann ist dieses Buch perfekt für euch!
Es beschäftigt sich mit den ulkigen Monsterchen, von denen mir mein Papa immer erzählt hat und alle witzigen Fakten werden hier zusätzlich mit einer komplett illustrierten Seite von mir bebildert. Also steht fest - ihr werdet sie sehr schnell ins Herz schließen!


Kleiner Einblick ins Buch



Das Buch ist innerhalb einer Woche entstanden und dient vorwiegend als Weihnachtsgeschenk - der liebe Papi weiß nämlich noch gar nichts davon! ;> Obwohl hier zum ersten Mal seine Erzählungen schriftlich festgehalten worden sind, habe ich schon seit einigen Jährchen am Design der Dinoklexxe gefeilt, hier mal eine kleine Übersicht, wie die so im Laufe der Zeit ausgesehen haben: Der Dinoklexx im Laufe der Zeit

Wer Interesse an einem Exemplar hat, kann es hier bestellen:
https://www.epubli.de/shop/buch/48709





Freitag, 16. Oktober 2015

Von nix kommt auch nix

"Wow, ich wünschte ich hätte Leute, die was für meine Werke zahlen würden!" - mit diesem Zitat beginne ich meinen heutigen Blogeintrag und hoffe hierbei, ein paar anderen Künstlerkollegen helfen zu können, die noch ein bisschen Schwierigkeiten mit dem Finden von Auftraggebern haben. Fest steht dass, wann  immer ich solche Aussagen höre und nachfrage, was man denn schon alles versucht hat, um auf sich aufmerksam zu machen, es plötzlich ganz still wird.

Der Fehler liegt - wenn es nicht an der Qualität der Arbeiten liegt - in der Regel daran, dass man entweder zu wenig, oder gar nichts macht. Es gibt mittlerweile viele Möglichkeiten, seine Werke zu präsentieren und das sollte man auch tun und regelmäßig (!) diese Seiten pflegen. Dabei kann man z.B. auch ein bisschen variieren was man wo veröffentlicht. Auf meiner Facebook-Künstlerseite tauchen auch mal gerne unfertige Werke oder gar Skizzen in der Chronik auf. DeviantArt wird euch  nur fertige und für mich qualikativ hochwertige Werke zeigen und der Blog dient dazu mehr zu den Bildern/meine Arbeitstechniken etc. zu erzählen. Auf Seiten wie deviantArt oder facebook hat man auch die Möglichkeit, seine Werke in Gruppen zu teilen, was man unbedingt in Anspruch nehmen sollte. Heißt also im Klartext: bemüht euch darum, im Internet gefunden zu werden und auch präsent zu sein.


Eine eigene Internetpräsenz genügt normalerweise nicht um Aufträge an Land zu ziehen - hier muss man selbstständig aktiv werden und damit meine ich nicht das Posten einer kurzen Meldung a.k.a. : "Ich nehme Aufräge an!" sondern wirklich nach potentiellen Kunden zu suchen. Gute Quellen sind z.B. dasauge, machdudas, können Kleinanzeigen sein oder man befragt eine Suchmaschine. Hat man etwas gefunden, von dem man denkt, das passt, reicht meistens ein kurzes Anschreiben per Mail und der Link zur Seite. (Mein Tipp  ist da ein Online-Portfolio. Stellt eure besten Arbeiten auf einer Seite zusammen!) In der Vergangenheit habe ich auch Verlage angeschrieben und einige Leute waren so freundlich und haben mir hilfreiche Tipps gegeben - solltet ihr also eine Absage mit guten Hinweisen, wie ihr es beim nächsten Mal besser machen könnt, erhalten, war es die Arbeit auch auf jeden Fall wert! Neben dem Internet kann man auch z.B. Flyer auslegen lassen oder Visitenkarten bei Messen etc. verteilen oder gleich mit einem Stand bei größeren Events dabei sein.

Zum Schluss sei noch gesagt, dass jeder Auftrag einen weiteren zur Folge haben könnte. Manchmal kommen die Personen mit noch einer Idee zu euch oder sie haben euch an jemand anderen weiterempfohlen.


Ich hoffe der kleine Artikel konnte euch ein bisschen weiterhelfen und vielleicht auf neue Ideen bringen. Viel Glück weiterhin!

Eure Karpav0li





Mittwoch, 9. September 2015

Jolly Roger

Seit einiger Zeit wohnt neben meinen Schnecken eine kleine Plüschnase bei mir zu Hause - ein niedlicher, drolliger Hamster, den ich liebevoll "Jolly Roger Davis" getauft habe.





Jolly war - wenn man es sehr genau betrachtet - eine Art "Spontankauf" gewesen, denn eigentlich wollten eine Freundin und ich uns nur Hamster ANSEHEN : D Das ich mir aber einen Hamster als weiteres Gesellschaftstier dazu holen wollte, stand schon länger fest und wegen meiner Freundin, die auch eine Hamsterdame hält, hatte ich auch alles da - aber der Schritt, sich nun endlich mal einen zu kaufen, den habe ich erst da gemacht ;)

Der Kleine wirkt auf mich sehr neugierig, ausgeglichen, ruhig und geduldig. Er lässt sich zwar noch ungerne anfassen, aber Futter von der Hand mopsen, auf die Hand gehen und an mir rumklettern, das macht er ausgesprochen gerne.

Ihn einen Namen zu geben, war atatsächlich ein wenig schwierig, weil es etwas spezielles und eben "passendes" sein musste. Etwas, was gut zu einem Hamster passt, aber auch einen Hintergrund hat. Schließlich mg ich es, wenn hinter allem eine Geschichte steckt. Nach einigen Tagen erinnerte ich mich plötzlich mal an ein Zitat aus dem Buch "Die wilden Abentuer des jungen Capt'n Hook" von J.V. Hart, bei dem der junge James Hook zu seinem Freund Jolly Roger Davis folgendes sagt: "Mach deine Knopfaugen auf, Oppidaner!" - und da auch mein Hamster Knopfaugen hatte und "Jolly" ja ein sehr fröhliches, einprägsames Wort ist, hat er auch das als Spitznamen bekommen. Für die, die es nicht wissen sei noch gesagt, das Jolly Roger gleichzeitig der Name von Hooks Schiff und der Piratenflagge war, also habe ich hier meine Hintergrundgeschichte bekommen.

Dienstag, 1. September 2015

Der Schneckenpulli

Nach einem Jahr ist es endlich geschafft - mein Kinderbuch ist nicht nur fertig, sondern seit gestern auch im Handel erhältlich. Zugegeben, ein Traum wird wahr und das nicht nur, weil ich die Wette gewonnen und mich auf eine Reise nach Frankreich/Paris freuen darf, sondern weil es auch das erste Kinderbuch ist, in der meine Lieblingsschneckenart als Protagonist auftaucht.


Und nicht nur irgendein Tigerschnegel, nein, es ist niemand anderes als meine liebe Fiene, die nicht nur in diesem Buch vorkommen wird ;) Das bunt illustrierte Bilderbuch befasst sich mit der Frage, was Nacktschnecken wohl gegen die Kälte tun können. Dabei gilt es auch, allerhand Hindernisse zu überwältigen. Kaufen könnt ihr es hier: http://www.epubli.de/shop/buch/Der-Schneckenpulli-Fine-Karpav0li-9783741825750/53566

Ich finde Fun Facts bei Projekten immer ganz lustig und auch hier möchte ich euch ein paar Anspielungen in meinem Buch erklären.

* * *

Gleich zu Anfang des Buches ist schon ein kleiner Hint versteckt. Die Kleidung, die Fine dort trägt ist meine derzeitige Arbeitsuniform, der übrigens nicht nur aus einem Hemd besteht, denn man muss bei uns auch einen Smiley-Button tragen.

Auf Seite 10 sieht man Fiene mit Pfannkuchenschnecken. Ein paar Exemplare halte ich tatsächlich bei mir als Haustiere, sie wohnen allerdings nicht mit Fiene zusammen, sondern sind im Becken der Bänderschnecken untergebracht.

Die Zeichnung mit dem Fuchs ist eine Anspielung auf Ebby-Lynn, einen weiteren Charakter von mir, welche auch ihre eigenes Kinderbuch bekommen soll.

Seite 15-18 waren zuerst gar nicht geplant, ebenso wie die Seiten mit den vielen kleinen Tigerschnegeln. Stattdessen sollte Fine dort mit ihrer Muschelsammlung zu sehen sein, insbesondere Zauberbuckel (Gibbula magus) und Ammit (Conus textile), Schnecken, die in einem anderen Buch als wichtige Nebendarsteller erscheinen.

Die letzte Illustration sollte eigentlich als Abschlussbild dienen, ist dann aber in die "Über den Autor"- Seite gerutscht, da sie mir dort passender erschien.

Die Haarfarbe von Fine ist eigentlich blond, da ich aber beim Kolorieren einer Illustration versehentlich meine eigene Haarfarbe aufgetragen habe, sind diese im Buch nun rot.

Die Leerseiten dienen später dazu, beim persönlichen Signieren des Buches eine Schnecke mit einer langen Schleimspur hineinzeichnen zu können.

* * *

Ich persönliche freue mich schon sehr auf euer Feedback und viel Spaß beim Lesen! 

Mittwoch, 12. August 2015

Comic: Der Totentanz

Manchmal schnappe ich die eine oder andere gute Idee von anderen Menschen (mit) auf: Meine kleine Schwester musste im Rahmen des Deutschunterrichtes einen Comic zu Goethes "Der Totentanz" zeichnen. Es durften hierbei nur maximal 7-8 Panels gezeichnet werden und das fand ich schon eine echte Herausforderung, ich habe mich auch mal spaßeshalber dran versucht und hier ist mein Ergebnis:


Freitag, 24. Juli 2015

Kimono - und Tramp



Achja...wenn es um meine Charaktere geht, dann komme ich sehr gerne ins Plaudern - wirklich sehr, sehr gerne.  : D Im heutigen Blogeintrag soll es um Fuchs Kimono und seinem Begleiter Tramp gehen - und darum, warum sie so komische Namen haben und wieso sie sich eigentlich so sehr von meinen anderen Charakteren vom Aussehen her unterscheiden.

Wer zuerst das Licht der Welt erblickte, weiß ich nicht mehr genau, aber ich glaube, es war Tramp (damals, wegen meiner mangelnden Englischkenntnisse, "Trump" geschrieben) - das war als ich bei den Eltern meiner Mutter zu Besuch war, denn dort entstand ein kleiner Comic über den hungrigen Kater, dem das Essen von einer Krähe vor der Nase stibitzt wurde. Leider habe ich das Original nicht mehr, kann mich aber noch ziemlich gut daran erinnern, auch, dass ich damals sehr stolz darauf gewesen bin.

Irgendwann hat Tramp dann einen Begleiter bekommen - Kimono. Der erklärt auch, weswegen die beiden aufrecht gehen und deutlich mehr Kleidung anhaben, denn ich war von der Anime/Mangaszene so sehr angetan, dass meine Charaktere eben auf solche Sachen getrimmt waren. (Wenn ich mir das heutzutage so ansehe, kann ich aber nur mit dem Kopf schütteln, schließlich stehe ich auf kleine, aber feine Merkmale beim Charakterdesign. )

Irgendwann passierte es - wiedermal bei meiner besten Kumpeline - dass ich begonnen habe, die beiden in meinem aktuellen Stil umzusetzen, was zur Folge hatte, dass sie kurze Zeit später auch eine eigene Geschichte bekamen, die ich tatsächlich vorhatte, als Erstes zu illustrieren und zu veröffentlichen. Aber dazu kam es zwecks mangelnder Erfahrung und Motivation leider nicht.

Bisher haben die beiden auch kaum visuelle Veränderungen durchlaufen - einzig und allein Kimono hat seit einiger Zeit eine grüne Weste verpasst bekommen. Das rührt daher, dass ich dieses schöne Stück bei einer Theateraufführung gesehen habe und es sehr nett fand. Nicht ganz unwichtig zu erwähnen ist, dass es ein Pirat getragen hat, jawohl! : D



Samstag, 18. Juli 2015

Schnegel Skizzen für mein KiBu

Jetzt sind es nicht mal mehr 2 Monate, bis mein Kinderbuch veröffentlicht werden soll und ich habe mich spontan entschlossen, einige Seiten aus dem Buch zu streichen und diese durch neue Sachen zu ersetzen. Deswegen wollte ich euch hier zwei von den neuen Sachen zeigen, die erst in der Skizzenform existieren - Fiene auf einem Ast und Fiene während eines Regengusses (der Regen wird später mit Tuschespritzern hinzugefügt. Für mich war das ein absolutes MUSS, da ich diese Technik liebe, bisher aber nicht für das Buch anwenden konnte, nun aber eine Lösung gefunden habe.





Tja...ich habe derzeit sozusagen, zum Glück, wieder einen kreativen Schub und das kommt mir auch ziemlich gelegen. In den letzten Wochen war - leider - eine richtige Flaute. Und bevor ich es vergesse: Ich mag die Wortkombi "KiBu" : D

Freitag, 12. Juni 2015

Limax Maximus



Dieses Kerlchen sollte eigentlich für mein Kinderbuch herhalten. Da es aber dann hinterher doch ZU sehr rausgestochen hätte, habe ich den Gedanken wieder verworfen. Zeigen wollte ich ihn trotzdem. Es handelt sich hierbei um einen Tigerschnegel mit Copics, Finelinern, Buntstiften und Gelstift. Mal was Anderes und ich mag den Effekt wirklich sehr :)

Dienstag, 9. Juni 2015

Frecher Fennek - Von der Idee zum Bild

Interessanterweise arbeitet jeder Zeichner/Künstler/Illustrator irgendwie anders. Hier möchte ich euch mal einen kleinen Einblick in meine Arbeitsweise geben. Als Beispiel soll hier mein "Frecher Fennek" herhalten, eine Auftragskarte für firecloud, die sich eben einen Wüstenfuchs gewünscht hat. Meine Ausgangslage an Ideen war hierbei: Fennek, Wüstenhintergrund.

In der Regel öffne ich dann meinen Internet-Browser und durchforste das Netz dann nach Fotos. Hierbei habe ich zuerst das Motiv Wüstenfuchs in Augenschein genommen und hinterher kamen dann Wüstenhintergründe dran. Beim Sichten ist mir auch aufgefallen, dass in Wüsten ja auch hübsche Pflanzen wachsen, also habe ich mich auch über die ein bisschen informiert.So kam es zu diesem ersten Entwurf:



Er sagte mir bis dato noch einigermaßen zu. Auch wenn mich ein paar Dinge (Ohren, Schwanz und die allgemein eher langweilige Pose) gestört haben. Ich begann also, das Ganze zu kolorieren. Was sich als schlechte Idee entpuppte, denn das ging irgendwie schief:

In Farbe wirkte das Ganze so unstimmig. Da gab es einen viel zu hohen Kontrast zwischen den grünen Pflanzen und dem gelben Sand. Außerdem zeigte der Stein überhaupt keine Struktur. Die Farbe für den Fennek war auch eher unglücklich gewählt. (In Zukunft: Nie wieder helles Braun benutzen. NIE !!!)

Nachdem mein erster Versuch also gescheitert war, musste ich mir was Neues überlegen und begann aus dem Fehlversuch zu lernen. Weniger Pflanzen, eine interessantere Pose und bessere Farbwahl ergaben dann Folgendes Resultat:



Fazit: Auch ich brauche manchmal mehrere Anläufe, ehe ich aus einer Idee das Beste rausholen kann :) Vielen Dank nochmal an fircloud für ihre Geduld.

Donnerstag, 28. Mai 2015

Nintendogs

Ich bin mittlerweile wieder im Nintendogs-Fieber und da mich zumindest einer meiner virtuellen Hündchen schon seit jahren begleitet, dachte ich, ich widme den Süßen mal ein Bild. Wieder sind es Kakaokarten geworden- ich stehe eben einfach auf dieses Format!




Links haben wir Pudeldame Fita, die erst seit Kurzem bei mir eingezogen ist. Fita ist eine sehr liebenswürdige Hündin und hat ein Talent für das Erlernen von Tricks. Ich bin gespannt, was wir zwei so alles erleben werden! Rechts abgebildet ist Husky Balko, mit seinem Lieblingsspielzeug - einen Gummiknochen. Balko habe ich schon seit einigen Jahren und wir waren die Stars in der Elbestraße. Egal ob Diskwerfen, Hindernisparcours oder Gehorsamkeitstest - Balko hat immer mit bravour bestanden. Seinen Namen bekam er von der gleichnamigen Serie - Bruno Eyron und Ludger Pistor waren meine damaligen Idole.

Montag, 18. Mai 2015

Infos über mein aktuelles Buchprojekt / Patreon


Nur noch 4 Monate und dann soll es endlich veröffentlicht werden - mein ganz eigenes Kinderbuch, nicht nur von mir illustriert, nein, sondern auch von mir geschrieben. Ich wollte zu Anfang erst ein Video darüber machen, verwarf diesen Gedanken aber wieder schnell, weil mir mein Equipment einen gehörigen Strich durch die Rechnung gemacht hat ;>

Jetzt aber endlich zum Buch - wie ich auf facebook schon angedeutet habe, sind meine beiden Protagonisten Fine und Fiene. Das liegt daran, dass ich mir geschworen habe, das mein erstes Buch definitiv Schnecken behandeln muss. Außerdem fand ich diese Idee ein wenig origineller, als mich mit einer "typischen Fuchsgeschichte" (die aber natürlich auch noch folgen wird - irgendwann) herumzuschlagen.

Das Buch wird ihm A4 hochformat angelegt und hat eher einen Bilderbuch-Charakter. Die Illustrationen sind ausschließlich mit Buntstiften angefertigt, also genau so, wie ihr es von mir kennt. Das bedeutet also auch: Alle Illustrationen sind farbig. Alle. Einen kleinen Vorgeschmack mag ich euch jetzt schonmal geben, hier sind zwei von diesen Illustrationen:


An dieser Stelle sage ich allen Leuten DANKE für ihre unglaubliche Unterstützung. Besonderen Dank gebührt hier meinen Auftraggebern und vorallem meinen "guten Bekannten", der mit mir 2014 den Deal machte, dass ich von ihm eine Reise nach Paris spendiert beomme, sollte ich innerhalb eines Jahres ein Kinderbuch fertig und veröffentlicht haben. Wirst schon sehen, ich schaffe das :)

Ihr könnt mich (und dieses Buchprojekt) auch auf Patreon unterstützen - dort wird es ein bisschen mehr Exklusivmaterial zu sehen geben ;> Klickt einfach hier: https://www.patreon.com/supportkarpa

Samstag, 9. Mai 2015

Frühstück bei Familie Maus



...das ich aber nicht nur Videospiele spielen kann, ist hoffentlich klar ;) Diesen Monat gab/gibt es ein paar mehr Aufträge und ich muss mich noch dazu um einen Praktikumsplatz bemühen. Bin also ziemlich arg beschäftigt. Eine dieser Auftragsarbeiten war das Bildchen hier. Gewünscht war eine Mäusefamilie, mit dem Algierfuchs-Farbschlag, welches gerade im Begriff war, zu essen. Ich fand schon die Idee und spätestens die Skizze absolut bezaubernd und muss sagen, dass mir das Endergebnis auch extrem zusagt. Meinem Auftraggeber gefällt es auch - was wünscht man sich mehr?

Vielen lieben Dank für die tolle Zusammenarbeit. War sehr angenehm und viel Spaß mit dem Bild!

Videospiel-Fanart



In den letzten Tagen habe ich mich etwas mehr meinen Videospielen zugewandt. Ich habe als Konsole nur meinen DS und dementsprechend eine kleine, aber feine Auswahl an Spielen. Zu diesen gehören Pokemon (die Editionen Alpha Saphir,Y und Heartgold), Animal Crossing New Leaf und Nintendogs. Seit Neuestem habe ich auch dank Freunden Pokemon Rumble World für mich entdeckt und bin nun in das (online) Trading Card Game eingestiegen. Mal schauen, ob ich jemals die Möglichkeit habe, mit meinem Deck an Turnieren teilzunehmen. Spaß macht es auf alle Fälle und gerade die Artworks bei den Pokemonkarten finde ich sehr gut - fast schon inspirierend.

Deswegen gibt es hier zwei Videospiel-Kakaos für euch :)



Samstag, 25. April 2015

Auszüge aus meinem Skizzenbuch

Da sich mein Skizzenbuch mehr und mehr füllt und ich gerne das ein oder andere zeigen möchte, dachte ich mir, ich mache einen Blogeintrag daraus. Also hier ist er! In diesem Buch sind vorwiegend Bleistiftskizzen, bestehend aus Studien, kleine Ideen, Rumspielereien... Es ist eigentlich mein Erstes, was ich wirklich konsequent fülle und ich bin da irgendwie stolz drauf. Also dann - Vorhang auf!


Fiene, Robbie Rotten, Fledermausi und Dinoklexx

Dixie

Tippy und Cookie

Nacktschnecke, Kegelschnecke, Fine
Schädel von Hyäne, Fuchs, Marder und Hamster



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